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Im Jahre 743 wurde die Seeburg zuerst namentlich erwähnt, und spielte schon als Herrensitz
der karolingischen Hausmeier eine erhebliche Rolle. Bis zum 11. Jahrhundert wurde die Burg von den Edelherren zu Querfurt als steinerne Burg erbaut. Sie diente einer Seitenlinie des Magdeburger Kirchenfürsten Wichmann von Seeburg als Sitz. 1287 kauften die Mansfelder Grafen die Burg dann vom Magdeburger Erzstift. 1450 begann ein Umbau der Burg zum Renaissanceschloss, der dann vom Grafen Gebhard (Mansfeld-Mittelort) 1514 beendet wurde. Wegen hoher Schulden wurde die Seeburg in der 2. Hälfte des 16. Jahrhunderts verpfändet und wechselte danach mehrmals den Besitzer. Leider zerfiel sie dann im Laufe dieses Jahrhunderts, konnte aber dann aber wieder neu aufgebaut werden. Wenn man heute die Seeburg besucht sieht man nur einen kleinen Teil der uralten Volksburg, die sich ursprünglich über den gesamten Bergrücken erstreckte. |
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