Zu Besuch an den Mansfelder Seen

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Weinbau, Fischzucht, Flora, Fauna, Brutvogelgebiete, Feuchtgebiete Mansfelder Seen

Die "blauen Augen" des Mansfelder Landes - der Süße und der wiederentstehende Salzige See - sind landschaftlich reizvolle und ökologisch wertvolle Feuchtgebiete.

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Im frühen Mittelalter reichte die Wasserfläche nur wenig unterbrochen von den Langenbogener Teichen über den Süßen See, den Salzigen See und den Faulen See bis vor die Tore der Stadt Eisleben. Gegen Ende des 12. Jh. wurde zunächst der Faule See trockengelegt, um Flächen für die landwirtschaftliche Nutzung zu gewinnen. Ab dem 17. Jahrhundert führten weitere Trockenlegungs- Maßnahmen zunächst zu Wasserspiegel- Absenkungen im Süßen und Salzigen See. Ein zweiter Faktor für gravierende Absenkungen des Grundwasser- Spiegels im Gebiet der Mansfelder Seen war der im Gebiet umgehende Kupferschiefer- Bergbau. Auf die Überflutung von einzelnen Kupfer- Schächten reagierte die Bergbaugewerkschaft mit verstärktem Abpumpen von Wasser. Aufgrund dieser Zwangs- Wasserhaltung verschwand im Jahr 1883 der Salzige See vollständig. Mit einer Fläche von ca. 870 ha war der Salzige See das größte natürliche Stillgewässer Mittel- Deutschlands. Seit Aufgabe des Kupfer- Bergbaues ab 1970 steigt das Grundwasser wieder allmählich an und erreichte ab 1985 das Niveau der tiefsten Bereiche des ehemaligen Seebodens. In den feuchten Senken und Erdfällen bildeten sich neue Seeflächen, die bis heute ca. 15 % der ehemaligen Seefläche des Salzigen Sees bedecken. Heute besteht unsere Seen- Landschaft aus dem Süßen See, dem Binder- und Kernersee sowie weiteren Seeflächen im ehemaligen Seebecken des Salzigen Sees, wie Langer See, Tausendsee und Teufe. Sie finden hier eines der interessantesten Brutvogel- und Vogeldurchzugs- Gebiete Europas, weiterhin seltene Vertreter der Salz- und Schwermetall- Flora. Das Areal um die Mansfelder Seen bildet den Trockenpol Deutschlands (nur 426 mm Niederschlag/ Jahr). An den Seen herrscht ein mildes Mikroklima, der Frühling setzt hier im statistischen Mittel acht Tage früher ein als in den angrenzenden Gebieten. Es gibt hier jährlich ca. 1.600 Sonnenstunden, was für Deutschland einen hohen Wert darstellt. Die Nordhänge des Süßen Sees beherbergen die nördlichste Weinbau- Großlage Europas.

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